H. G. Wells‘ Roman Die Zeitmaschine gilt als Pionierwerk der Science Fiction und ist gleichzeitig eine der ersten literarischen Dystopien. In einer fesselnden multimedialen Live-Performance lassen Schauspieler Mark Waschke, Musiker Stefan Weinzierl und Visual Artist Rocco Helmchen ihr Publikum ins ferne Jahr 802.701 reisen. Gesellschaftliche Nöte und Konflikte scheinen dort überwunden zu sein. Doch ist die neue Welt wirklich so paradiesisch, wie sie auf den ersten Blick anmutet?
12.04.2024
Theater Lübeck

11.01.2025
Nikolaisaal Potsdam

weitere Termine folgen

alle Termine



2024

18.01.2024
Scharoun Theater Wolfsburg

19.01.2024
Planetarium Münster

20.01.2024
Opernhaus Wuppertal

03.02.2024
Alfred-Rust-Saal Ahrensburg

12.04.2024
Kammerspiele Lübeck


2025

11.01.2025
Nikolaisaal Potsdam


Rückblick - 2023

Das Wormser Theater
Kulturfestival X, Stolberg
Planetarium Bochum
Planetarium Münster
Theater Regensburg
Zeiss-Planetarium Jena


2022

Planetarium Bochum
Planetarium Hamburg
Vielseitig - Europäisches Literaturfestival Siegen
Zeiss-Großplanetarium Berlin


2021

Planetarium Hamburg
Teo Otto Theater Remscheid
Theater im Park, Bad Oeynhausen
Zeiss-Großplanetarium Berlin
Westdeutsche Zeitung, 23.01.2024
Diese „Zeitmaschine“ brennt sich ins Gedächtnis. Eine packende Lesung, überbordende Bildprojektionen, den ganzen Körper durchdringende Musik – das Gastspiel in der Oper Wuppertal war für alle im Saal ein überwältigendes Erlebnis. Das Zusammenwirken von Waschke, Helmchen und Weinzierl ergab eine synergetische Bühnenshow, die individuellen Beiträge ergänzten und verstärken sich in ihrer Wirkung gegenseitig. Für die gelungene Science-Fiction-Adaption des Künstlertrios gab es am Ende des Abends Bravo-Rufe und ausdauernden Applaus.

Westfälische Nachrichten, 20.01.2024

Schon nach wenigen Minuten ist klar: Da vorne steht ein Schauspieler, dessen Können sich nicht in TV-Rollen erschöpft, sondern weit darüber hinausreicht. Was Waschke bietet, ist erste Schauspielliga. Waschkes Darbietung ist so emotional, so mitreißend, so kurzweilig und brillant, da wird einem nicht eine Minute wohlig-schläfrig zumute. Im Gegenteil, später, zu Hause, fällt es schwer, den noch immer beschleunigten Puls wieder zu beruhigen.

Wolfsburger Allgemeine, 25.01.2024
So hatte man diesen Klassiker der Literatur noch nie wahrgenommen. Die abenteuerliche Reise in das Jahr 802701 wurde durch die mitreißende Darstellung zu einem emotionalen Erlebnis. Die überbordenden Videobilder, der starke Sound von Weinzierl und vor allem Waschkes intensives Spiel sogen dann den ganzen Theaterraum sozusagen in das Stück hinein. Bei diesem Gesamtkunstwerk noch irgendwie von einer Lesung zu sprechen, wäre viel zu banal.

Wolfsburger Nachrichten am 20.01.2024
Starker, anhaltender Applaus.

Ostthüringer Zeitung, 06.11.2023
Schauspieler Mark Waschke, Musiker Stefan Weinzierl und Visual Artist Rocco Helmchen verzaubern im ausverkauften Jenaer Planetarium. 90 Minuten lang ist der als Berliner Tatort-Kommissar bekannte Schauspieler Mark Waschke der aufgewühlte Erzähler dieser Geschichte, der sich mit seiner packenden Performance perfekt in die Musik- und Bilderwelten einfügt. Multiinstrumentalist Stefan Weinzierl erschafft aus allerlei Instrumenten einen bizarren Klangteppich, ergänzt durch futuristische 360-Grad-Kuppelprojektionen von Videokünstler Rocco Helmchen. Dem Trio gelingt eine wunderbar synergetische Performance, eine mitreißende Suggestion einer Reise durch die vierte Dimension. Literarisches Meisterwerk, Klang- und Bilderwelten ergänzen und verstärken sich in ihrer Wirkung gegenseitig.

Westfälische Nachrichten, 05.03.2023
Ausverkauft war die multimediale Lesung von Mark Waschke und dem Musiker Stefan Weinzierl - die natürlich den Raum mit einer spektakulären Projektion bespielte, welche der Videokünstler Rocco Helmchen geschaffen hatte. Der als Tatort-Kommissar bekannte Schauspieler balancierte toll auf der Grenze von Lesung und packender Performance, die sich atmosphärisch perfekt in die Musik- und Bilderwelten schmiegte.  Die halligen, bizarren Klänge, die Stefan Weinzierl aus Vibraphon, Elektronik und Schlagzeug zauberte, schufen mit den futuristischen Bilderwelten eine kongeniale Atomosphäre. Und Mark Waschke wurde vom Erzähler immer mehr zum Verlorenen, der um Hilfe schreit. Ein einsamer Wanderer zwischen Raum und Zeit.

NRWjazz, 05.06.2022
Mit dröhnenden Klängen, überbordenden Bilderwelten und einer eindringlichen Lesung wird das Publikum in die Zukunft gebeamt. Mark Waschke rezitiert, liest, deklamiert, ja zelebriert den Meilenstein der fantastischen Literatur packend, schildert stehend, sitzend, laufend. Er zieht alle Register mimischer und gestischer und stimmlicher Darstellung. Rocco Helmchen liefert dazu kongeniale Videosequenzen. Seine Bilder generieren suggestive Bilderwelten, sie geben in ihrer wundersam rätselhaften Abstraktion dem Publikum eine zusätzliche Deutungs- und Erlebnisebene. Faszinierend. Dazu liefert Perkussionist Stefan Weinzierl mit umfangreicher Instrumentierung ein wahres Feuerwerk an Schlagkunst. Musik ist dabei kein Selbstzweck. Nein, Weinzierl setzt seine Klänge an der passenden Stelle ein, die Wirkung ist damit umso eindringlicher. Überhaupt, dem Trio gelingt eine wunderbar synergetische Performance, eine perfekte Suggestion einer Reise durch die vierte Dimension. Literatur-Präsentation, Klang- und Bilderwelten ergänzen und verstärken sich in ihrer Wirkung gegenseitig. Der Meilenstein der Science-Fiction-Literatur aus dem Jahre 1895 hat schon so manche Adaption erfahren, in der Planetariumskuppel erlebt man mit Stefan Weinzierl, Mark Waschke und Rocco Helmchen eine ganz besondere.

Remscheider General-Anzeiger, 15.04.2021
Die 3-D-Welt auf der 8 mal 3 Meter schwarzen Opera-Leinwand nimmt den Zuschauer gefangen. Alle drei Ebenen verschmelzen - und der Zuschauer reist plötzlich in der Zeitmaschine mit, statt nur zu betrachten.  Eine völlig neue Dimension.

Neue Westfälische am 01.03.2021
Stefan Weinzierl zelebriert mit gespenstischen Klängen eine gruselige Spannung. Es ist gerade dieses Zusammenspiel von Text, Schauspiel, Videokunst und Musik, das die starke Wucht und Sogkraft dieser Inszenierung ausmacht.

b5 aktuell / B2 Favoriten, 04./05. Oktober 2021
Die rhythmusgetriebene Musik Stefan Weinzierls schafft Spannung und Atmosphäre. Eine ideale Gelegenheit, diesen Science-Fiction-Klassiker von H. G. Wells neu zu entdecken.

hr2 Kultur, 16.10.21
Es geht über eine Lesung, die ab und zu von Musik unterbrochen wird deutlich hinaus: die Musik ist hier ein ganz wichtiger Aspekt des Ganzen, die Musik treibt die Handlung regelrecht an, unterstreicht die Stimmung, ist oft mit dem Sprecher zusammen zu hören.
Mark Waschke
Mark Waschke glänzt sowohl auf Theaterbühnen als auch in erfolgreichen Fernseh- und Kinoformaten und gehört damit zu Deutschlands bekanntesten und beliebtesten Schauspielern.
1972 in Wattenscheid geboren, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« im legendären Jahrgang mit Lars Eidinger, Fritzi Haberlandt, Nina Hoss und Devid Striesow. Von 1999-2008 und erneut seit 2013 gehört er zum Ensemble der Schaubühne Berlin und gastiert daneben u.a. am Deutschen Theater Berlin in »Kasimir und Karoline« (Regie: Andreas Dresen), am Deutschen Schauspielhaus Hamburg  in »Feuergesicht« (Regie: Thomas Ostermeier) und am Maxim Gorki Theater Berlin in »Leonce und Lena« (Regie: Jan Bosse).

Nach zahlreichen Kino- und TV-Produktionen (u.a. »Buddenbrooks«, »Unsere Mütter, unsere Väter«) folgte der Ritterschlag des Deutschen Fernsehens. Seit 2015 steht er als Kriminalhauptkommissar Robert Karow an der Seite von Meret Becker (bis 2021) und Corinna Harfouch (ab 2022) im Berliner »Tatort« vor der Kamera.
In der international gefeierten Netflix-Serie »Dark« verkörperte er von 2017 bis 2020 den mysteriösen Zeitreisenden Noah.
Stefan Weinzierl - Musik
Die Musik von Stefan Weinzierl passt in keine Schublade - genauso wenig wie sein Instrumentarium. Ob mit großem Orchesterschlagwerk oder kleinen Effektinstrumenten – mit dem einzigartigen Klangspektrum seiner facettenreichen Schlaginstrumente entwickelt der Schlagzeuger und Multi-Perkussionist (Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg) Hörwelten für energiegeladene Bühnenproduktionen und schlägt dabei gern den Bogen zu Literatur oder Schauspiel.

In seinen Produktionen arbeitet er u.a. mit Claudia Michelsen, ChrisTine Urspruch, Ulrike Folkerts, Devid Striesow, Dietmar Bär , Andreas Pietschmann und Walter Sittler zusammen und folgte u.a. Einladungen des Schleswig-Holstein Musik Festivals, der Elbphilharmonie Konzerte, der San Francisco Symphony, des Festival musica Strasbourg, des enter 4th festival Prag, der Ruhrfestspiele Recklinghausen und zahlreichen deutscher Theater – u.a. des Deutschen Schauspielhauses und Ernst-Deutsch-Theaters Hamburg, der Oper Bonn, der Theater in Freiburg, Baden-Baden, Regensburg und Worms, des Landestheaters Detmold, des Staatstheaters Hannover, des Oldenburgischen Staatstheaters und des Robert-Schumann-Saals Düsseldorf. In seinem Hamburger Tonstudio entwickelt und produziert er regelmäßig Musik für Bühnenwerke, Hörbücher, Radio-Produktionen, Dokumentationen und Imagefilme.
Rocco Helmchen - Video
Rocco Helmchen studierte zunächst Medieninformatik und wechselte dann zu Film/Fernsehen mit der Studienrichtung Kamera am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund. Als Visual Artist arbeitet er freischaffend in zahlreichen Produktionen and der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Entertainment. Seine Arbeit umfasst ein weites Spektrum von Videokunst, Motion Design, Visualisierungen und Corporate-Filmen bis hin zu Projektionsdesigns für Theaterproduktionen.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung und Realisierung von 360° Kuppelprojektionen (»Fulldome-Video«) für Dome-Theater und Planetarien. Auch Virtual Reality und 360°-Film-Projekte werden zunehmend Teil seines Portfolios.
In den letzten zehn Jahren arbeitete er eng mit dem Medienkünstler, Komponisten und Sound-Designer Johannes Kraas zusammen und entwickelte zahlreiche Fulldome-Shows für Planetarien, Unternehmenspräsentationen und Kunstprojekte.
Buchungsanfragen an:

Kulturmanagement Hamburg
info(at)kulturmanagement-hamburg.com


Foto-Credits:

Stage © AV Mediadesign Rocco Helmchen
Mark Waschke © Pascal Bünning
Stefan Weinzierl © Martin Lukas Kim
Rocco Helmchen © AV Mediadesign Rocco Helmchen